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THEMA: Beim Wasserverbund Region Bern in der Schönau

Beim Wasserverbund Region Bern in der Schönau 18 Apr 2019 22:19 #1

Am Bäre-Höck-Ausflug zum Wasserverbund der Region Bern besammelten sich gegen 20 Teilnehmende an der Bushaltstelle bei der UBS-Ecke und liessen sich zur Haltestelle KA-WE-DE chauffieren. Von dort war es ein kurzer Spaziergang zur Aare hinunter und über den Schönau-Steg in die Schönau.





Der Schönausteg, Ausgangspunkt vieler Aareschwimmer im Sommer, die teils mit Hechtsprung ins kühle Wasser die Strecke bis zum Marzilibad beginnen. Die Brücke wird aber auch von vielen Spaziergängern, Joggerinnen und Hundausführenden benutzt. Und offenbar auch von Liebespaaren nicht verschmäht, wie ihre Spuren zeigen.







Drüben stehen die Gebäude des Wasserverbundes und oben das Reservoire. Wir mussten noch etwas warten und genossen die Parklandschaft und das prächtige Frühlingswetter an der Sonne.



Wo in der Region bei einem Brunnen KEIN Vermerk steht, dass hier KEIN TRINKWASSER fliesst, kann damit gerechnet werden, dass es sauber und keimfrei zu trinken ist!



auch wenn es durch den Schlund eines Frosches ausgespuckt wird.



Wer errät, welchem Zweck dieses Kunstwerk dient? Man geht hinein in die Schnecke und entdeckt Garderobehaken und eine Sitzbank. Es gibt da auch Kleiderkästchen und Wertsachensafes, aber man muss die Schlösser halt selber mitbringen. Der Rost ist gewollt und gehört eben zur Kunst der Umziehkabine für Badende!



Punktlich um 10 Uhr begann die Führung mit dem "Empfangschef" des Werkes, Herr Zwahlen, Leiter der Fassungsanlagen. Also er sorgt sich um die Wasser, die von langen und dicken Leitungen aus der Region Emmental (Aeschau), dem Aaretal (Kiesen, Belp) und auch aus dem Schwarzenburgerland. Wer es genau wissen will, lese sich in die Webseite des Wasserverbund Region Bern AG ein.



In diesem Gebäude treffen die Sammelleitungen aus der Region zusammen und werden gemessen, geprüft, entkeimt (kein Chlor! sondern mit UV-Strahlen (?) und auf die Vertragsregionen weiterverteilt.



Diese Fische im Aquarium sind ein zuverlässiger Wächter für die Sauberkeit des Wassers. Sie werden laufend mit einer Kamera beobachtet und überwacht. So werden sofort Verunreinigungen erkannt und können korrigiert werden.



Die Rohrhalle lässt es nicht zu, dass man irgendwo das hier fliessende Wasser zu Gesicht bekommt. Man kann es nur ahnen, welche Ströme da durch die Leitungen, Schliesshahnen, Ableitungen fliessen.







Schon in der kurzen Einführungspräsentation erklärte uns Herr Zwahlen den Kreislauf des Wassers und aber auch, wozu es denn verbraucht wird.



Dabei stellte er uns eine Tabelle vor, die aufzeigte, dass die Haushalte am meisten Wasser in der Toilette verbrauchen. Der Geschirrspüler bildet den allerletzten Platz, braucht also nur einen Bruchteil davon. Ich kann die Zehlen nicht auswendig wiedergeben. Nehmt sie einfach aus der Webseite, wenn sie denn zu finden sind. Interessant ist auch, dass die Hydranten ebenfalls mit diesem Trinkwasser beliefert werden. Also wird die Feuerwehr den Brand mit Trinkwasser löschen! Ein Trennsystem wäre viel zu Aufwändig und zu teuer. Und weil ein grosser Teil der Quellen im Grundwasser liegen, gibt es immer eine genügend grosse Gesamtmenge. Beschränkungen z.B. in einem heissen Sommer, sind immer nur regional auszumachen. Von der Sammelstelle bis zum Anschluss an einem Abgabeort ist also alles unter Kontrolle und unter der Verwaltung. Also ehemaliger Verwalter unserer Liegenschaft weiss ich, dass die Kosten für Wasser und Abwasser gleich nach dem Aufwand für die Heizung kommen und darum zu den grössten Unterhalts- und Betriebskosten gehören.

Tragen wir also Sorge dazu, dass die Quellen und Grundwassergebiete sauber bleiben, damit wir morgens unser Gesicht mit reinem Wasser waschen und unseren Kaffee ohne Nebengeschmack trinken können!

Der Bericht und die Bilder können selbstverständlich erweitert und ergänzt werden. Für das steht er ja hier im Forum!
Den Organisatoren dieser Führung sei herzlich gedankt. Es war aber nur die erste Hälfte des Ausfluges. Über den Schönausteg gings dann gemütlich zum anderen Ufer der Aare und zum Restaurant Tierpark Dählhölzli, wo ein reichhaltiges Angebot an essbarem und ein eigens für uns reserviertes Säli auf uns wartete. Davon aber in einem neuen Thema, www.seniorbern....ierpark-daehlhoelzli-bern
WillY



Zuletzt stiegen wir noch hinauf zum Reservoir Schönau, wo die einzige Gelegenheit besteht, das hier einlaufende Wasser unmittelbar zu sehen. Man ist einfach gebeten keine Gegenstände ins Wasser zu werfen oder hinein zu spucken!

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Letzte Änderung: von jipégé. Begründung: Beiträge verlinkt
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