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THEMA: PSI in Villigen, zwiespältige Erfahrungen!

PSI in Villigen, zwiespältige Erfahrungen! 17 Mär 2017 20:21 #1

Der heutige Witz im Trögli von kornblume trifft vielleicht auf die eine oder den anderen Teilnehmer dieses Besuches im Forschungszentrum Paul Scherrer Institut (PSI) zu (darf ich ihn hier rezitieren, kornblume?)
Ein Architekt hat seinem Jüngsten monatelang Bauten gezeigt und ihm alles erklärt. Der Kleine ist ganz beeindruckt. Eines Tages wollen Vater und Mutter ausgehen.
"Wo bleibt denn nur die Mutter" ruft der Architekt.
"Sie muss gleich kommen", entgegnet der Sohn, "im Rohbau ist sie schon fertig. Es fehlt nur noch Verputz und Anstrich."

In meinem Kopf schwirren noch immer die Protonen, Neutronen, Photonen, Elektronen und wie die Bestandteile eines Atoms alle heissen, herum. Also, wenn ich den Wissenschaftlern glauben soll, dann ist es auch tatsächlich so. Alle Materie besteht aus Atomen. Und falls mein Kopf nicht mit Vakuum "gefüllt" ist, dann könnte ich Spender sein, um die benötigten Protonen durch die Röhren des SLS-Beschleunigers sausen zu lassen. Dann wäre auch Gerds unermüdliche Frage beantwortet, woher das PSI eigentlich die Atome hernimmt, einkauft, herstellt oder wie auch immer! (Ironie ausgeschaltet).

Eine erstaunlich grosse Zahl von Teilnehmern - die Hälfte Frauen! - folgte unserer Einladung zum Besuch dieses Zentrums im aargauischen Villigen an der Aare. Es wurde in den 50er Jahren als Reaktorforschungszentrum erbaut. Ich erlebte während meiner Lehre jedenfalls den Bau des ersten Versuchsreaktors DIORIT auf dem Gelände des heutigen PSI-Ost. Die Reaktorforschung wurde dann aber aufgegeben und die verschiedenen Bundesinstitute fusionierten 1988 zum PSI Forschungszentrum. Wer viel Zeit und Neugierde hat, der kann sich auf der HP von www.psi.ch die Informationen bequem abholen.

Der Ausflugstag könnte nicht schöner gewesen sein. Von der Postautostation im PSI-West wanderten wir gemütlich über die Aarebrücke nach PSI-Ost, wo uns eine gute halbe Stunde noch zur Verfügung stand, uns im Personalrestaurant (als Erste) den Platz zu sichern und an den vielfältigen Buffets der Grossküche unseren Gelüsten nachzugeben.






PSI-Ost, Besucherempfang und Forum, links das Personalrestaurant OASE mit X-hundert Plätzen - die übrigens während unserer Mittagszeit alle besetzt wurden! Schnellesser, stellte ich fest. Ich hatte mich noch nicht zur Hälfte durch mein vorzügliches Menü durchgebissen, waren viele schon fertig und brachen auf.

Wir hatten genügend Zeit bis zum Start der eigentlich Führung um 13 Uhr, uns auf dem Vorplatz von der Sonne bräunen zu lassen und miteinander zu plaudern. Toll, dass unter den TeilnehmerInnen auch altbekannte Gesichter - aus dem Aargauer Rüeblistamm Mambo mit Frau und aus dem Baselbiet unser Mac-Spezialist Markus Gilgen mit Frau! Und natürlich aus dem Bodenseeraum unser Rolf.






Während die Menge der jungen Mitarbeitenden, vielleicht Forschende und Schüler, Studenten und Professoren rasch wieder an ihre Arbeitsplätze strömten, wurden wir im Forum herzlich von den Besucherverantwortlichen begrüsst und willkommen geheissen.
Es folgte wie es so üblich ist, eine Einführung in die Geschichte, ein Überblick über das Areal und Informationen über die Tätigkeit des Instituts. Natürlich im Forum, einem verdunkelten Raum mit Leinwand und PowerPointPräsentation. Ja, muss ja sein - aber doch nicht sooo lang und umfangreich. Das Sitzen auf den Stufen der kleinen Arena wäre eigentlich eher für kürzere Zeiten gedacht.
Daran wurde uns als Zugabe noch eine 3D-Produktion - ich muss schon sagen - zugemutet, die wohl für Kinder und Teenager gedacht war. Die Grünen Männchen von einem anderen Planeten holen sich auf der Erde einen eben erfundenen Beschleuniger und hauen damit auf ihrem Raumschiff ab. Mir flog dieses UFO bei seinem Wegflug direkt ins Gesicht - ohne Schäden zu hinterlassen.

Aber, hier wurde mindestens die Neugierde wach und Fragen tauchten auf, wie etwa diejenige von Gerd. Wo nehmt ihr den Grundstoff, die Atome, her für die Teilchen (Protonen usw.) um sie im Beschleuniger auf Touren zu bringen. Eine Frau würde vielleicht die andere Fragen, wo hast du dies und das gekauft und nach welchem Rezept kochst du es dann? Ob Gerd eine plausible Antwort gehört und verstanden hat, entzieht sich meiner Kennnis. Soll er sich doch in diesem Bericht noch selber melden. Fotografierr hat er zumindest zielsicher!



Nein, das sind jedenfalls keine Atome, die Christian da vor sein Objektiv nimmt, sondern Salze, die auf einem Träger kristallisieren.


Und andere Exponate, die im Empfangsraum zu untersuchen gewesen wären - wenn nicht die forgeschrittene Zeit und die Leitung uns in den 1. Stock in die Cafeteria gedrängt hätten, wo uns Kaffee, Saft und Luusbuebe, äh Spitzbuebe und Co. angeboten wurden. Die Pause tat gut, der Durst war gross, die Zeit aber wurde knapp!

Wir mussten ja jetzt wieder die Seite wechseln, vom Osten in den Westen, über die Aarebrücke.

Jetzt sollte es ja interessant werden, sollten wir doch mit den realen Werkzeugen und Arbeitsplätzen konfrontiert werden - die ich übrigens als Teilnehmer von zwei Photo-Awards (2016 und 2009) noch in bester Erinnerung abgespeichert habe! Ein Beispiel aus 2009 ist mein Favorit davon. Klicke hier in mein fc-Bilderbuch! oder verfolge die Bilderausbeute im Fotoforum hier auf seniorbern.

Fortsetzung folgt

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Letzte Änderung: von jipégé.

PSI in Villigen, zwiespältige Erfahrungen! 17 Mär 2017 21:41 #2

Die Qualität der Kommunikation vom Guide her war ausgezeichnet dank Funkmikrophon und Kopfhörer. Ob sein Wissen oder seine Erfahrungen unseren Interessen und Fragen entsprochen hat, müssten hier die Teilnehmer beantworten. Ich kann es ja nicht beurteilen.
Ich war aber sehr enttäuscht, dass unsere Gruppe im SLS (Synchrotron Lichtquelle Schweiz), diesem riesigen runden Ding mit 200 Meter im Durchmesser und unter dem Dach 60 Holzträger à je 5 to Gewicht, nur gerade im Eingangsbereich an eine Modellanlage geführt wurde, wo uns wieder nur das Prinzip und einzelne Funktionen erklärt wurden. Wohl konnten wir so ganz nahe an die Einzelteile herangehen und sie anfassen.









Aber ein Eindruck des riesigen Aufwandes im Ganzen und an einzelnen Arbeitsplätzen wurde uns so verwehrt. Wiederum waren die Erklärungen des Guide zwar hilfreich aber halt zeitraubend. Wie ich feststellen konnte, waren auch noch andere Gruppen auf Tour und verdrängten uns vom aktuellen Standort. Schade, dass wir nicht noch auf der Brücke und im inneren Ring den beschleunigten Protonen folgen konnten :woohoo: . Hier ein Eindruck davon, was uns erwartet hätte.



Oder ein Einblick in einen der kreisförmig angeordneten Projektarbeitsplatz:



Aber vielleicht war dies nicht vorgesehen oder möglich, da ja an Werktagen konzentriert gearbeitet wird.



Jedenfalls blieb uns nur noch eine kurze Zeit, um im Hof in einer kleinen Baracke eine Videovorführung anzusehen, die die aktuellste Therapie mit Strahlen zeigte. Sie wird so viel ich weiss, in der grossen Experimentier-Halle EH erprobt. Diese ist zwar etwas unübersichtlich, ausser, man besteige die auf allen Seiten angebrachten Beobachtungsstege. Von dort noch ein früheres Erinnerungsbildchen:




Es blieb uns nur noch, einen Blick in die Runde zu werfen und Abschied zu nehmen. Das Postauto an der West-Station hatte erstaunlich viel Platz für die ganze Gruppe und die vielen Heimkehrenden aus der Anlage - samt Hans mit Rollator und einer gehbehinderten Frau im Fahrstuhl mit Hilfsmotor! Es war 16 Uhr, wie wir es geplant hatten. Wenn ich es geahnt hätte, dass wir die Führung nicht in der kurzen Zeit von drei Stunden schaffen würden, hätte ich vielleicht bis 17 Uhr eine Verlängerung beantragt - was ich anderen Besuchern jetzt unbedingt empfehlen würde! Sonst bleibt der Eindruck so ziemlich unscharf, wie mein letztes Föteli aus der Modellanlage



Ich möchte hier alle Teilnehmer oder Leser aufmuntern, ihre eigenen Eindrücke und Erfahrungen oder gar Bilder mit zu teilen.
WillY

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Letzte Änderung: von jipégé.

PSI in Villigen, zwiespältige Erfahrungen! 17 Mär 2017 22:21 #3

Danke, Willy, für Deinen Bericht, auch wenn nicht alles positiv gelaufen ist.

Woher kommen die Atome, Protonen, Neutronen etc. im PSI? Nun, irgendwo steht wohl eine ganz normale Flasche Industrie-Wasserstoff. So wurde es mir einmal am PSI erklärt. B)

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Letzte Änderung: von HJK.

PSI in Villigen, zwiespältige Erfahrungen! 17 Mär 2017 23:19 #4

Als Erstbesucher war für mich der Tag voller Eindrücke, und die Präsentation durch die führenden Personen kompetent und hilfreich für einen ersten Eindruck, was im PSI inetwa so gemacht wird.

Die Möglichkeit, die Anlage(n) mit einem Ueberblick zu sehen, wurde mir bzw uns leider verwehrt. Das sind Bilder, die ich erwartete und mich kameramässig speziell mit dem 14-24mm-Extremweitwinkel-Objektiv ausrüstete. Dazu kam es leider nicht. Fotografisch war der Besuch für mich enttäuschend - für einen ersten Ueberblick in einem mir absolut nicht vertrauten Gebiet dennoch hlfreich. Ich möchte nicht, dass dieser Besuch nicht stattgefunden hätte.

Danke an die Organisatoren.

Rolf

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PSI in Villigen, zwiespältige Erfahrungen! 17 Mär 2017 23:38 #5

Mich hat der Besuch in der PSI Villingen sehr beeindruckt.
Eine Forschungsanstalt mit 2000 klugen Köpfen, die so geniale Entdeckungen machen, dass die Schweiz zu den Weltbesten auf diesem Gebiet gehört.
Allein die medizinische Kompetenz in der Behandlung von eigentlich inoperablen Krebsgeschwüren mit Protonenstrahlen ist doch sehr eindrücklich.
Für die Behandlung von Augen- und Wirbelsäulentumoren wurde in der PSI eine Bestrahlungsmaschine entwickelt und gebaut, die die Protonen millimetergenau in das kranke Gewebe schiessen und den Tumor beseitigen kann. Täglich kommen Patienten aus der ganzen Schweiz für diese Behandlungen nach Villingen. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten der Behandlung dieser nach heutigem medizinischem Standard inoperablen Tumoroperationen.
Im Moment ist man dabei, eine Methode für ein 3D-Röntgenbild zu entwickeln, ein weiterer grosser Fortschritt für die Medizin.
Also, auch wenn ich sicher die genaue Forschungsarbeit nicht übersehen kann, so bin ich doch von dieser Denkfabrik und den Ergebnissen begeistert.
Renate

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PSI in Villigen, zwiespältige Erfahrungen! 18 Mär 2017 11:25 #6

Ich bin sehr froh, dass nicht alle Teilnehmer denselben Eindruck mitnahmen.

Meinen Eindruck habe ich eben auf dem Feedback-Kommentar des PSI geschrieben, hier die Kurzfassung davon :
  • Das Personal-Restaurant ist rundum gut, mit feinen Speisen und freundlichem Personal
  • Die "Folien"-Präsentation des PSI empfand ich als langatmig und langweilig, sie datiert vom letzten Jahrhundert und ein Neukonzept wäre nötig.
  • Den darauf folgende 3D-Gugus-Film sollten sie wirklich nur Kindergarten-Gruppen vorführen.
  • Beim Rundgang war die Filmvorführung im Container zur Protonen-Therapie mit Abstand das Beste vom Tag.
  • Der Waggel im SLS-Rundgebäude produzierte bei mir mehr Frust als Anderes. Es wäre besser gewesen, uns in Ruhe die Informationstafeln lesen zu lassen, wir hätten mehr mitbekommen.
  • Unseren Guide empfand ich als inkompetent und überflüssig. Keine Frage wurde irgendwie verständlich beantwortet. Die Reaktion auf Gerd's Frage nach der Herkunft der Protonen war peinlich, irgendetwas von Atomen gab er von sich und dann wurde mit "ich will mich nicht auf die Äste rauslassen" abgewürgt. Meine Frage, was denn das "SwissFEL" sei, wurde mit der Auflösung des Akronyms beantwortet, full stop.
  • Die Folie des SLS mit den vielen daran hängenden Projekten weckte in mir den Wunsch, dass irgendjemand aus irgendeiner dieser Projektgruppen uns in volkstümlichen Worten sein Tun und Forschen erklären möge - es blieb beim Wunsch.

Damals, beim Besuch des CERN in Genf, versuchte ein pensionierter Wissenschaftler, uns in anderthalb Stunden sein in 40 Jahrern erworbenes Wissen reinzudrücken - wir wurden masslos überfordert. Hier fühlte ich mich total unterfordert und mit meinem "Hunger" und Interesse liegengelassen.
Fazit : Die Führung war u.a. kostenlos - schade ! Und schade für den Aufwand für die Organisation.


Jean-Pierre Guenter

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Jean-Pierre Guenter
Letzte Änderung: von jipégé.

PSI in Villigen, zwiespältige Erfahrungen! 18 Mär 2017 12:01 #7

WillY schrieb: ... Ich war aber sehr enttäuscht, dass unsere Gruppe im SLS (Synchrotron Lichtquelle Schweiz), diesem riesigen runden Ding mit 200 Meter im Durchmesser und unter dem Dach 60 Holzträger à je 5 to Gewicht, nur gerade im Eingangsbereich an eine Modellanlage geführt wurde, wo uns wieder nur das Prinzip und einzelne Funktionen erklärt wurden. ...

Unsere Gruppe konnte auf die Passerelle hochsteigen und die ganze Konstruktion von oben betrachten. Nur, unser Guide wusste eigentlich gar nicht, was er dazu erzählen und erklären könnte. Unten, beim Modell hingen wenigstens Info-Tafeln, denen man etwas hätte entnehmen können. Uns aber fehlte dafür dann die Zeit.


Jean-Pierre Guenter

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Jean-Pierre Guenter
Letzte Änderung: von jipégé.

PSI in Villigen, zwiespältige Erfahrungen! 18 Mär 2017 12:08 #8

Wir haben das riesige Areal gestreift, wir haben beim Mittagessen gesehen wieviele Menschen dort beschäftigt sind, wir haben auch bei der Präsentation im Besucherzentrum und der Kurzführung an den Modellen eine gewisse Vorstellung bekommen was dort gemacht wird. Leider war wohl die Zeit zu knapp für eine vertiefte Besichtigung der Anlagen. Wir hätten eine Besichtigungstour von 3 Stunden buchen sollen. Was wir erklärt bekamen, kann man sich beispielsweise auch bequem zu Hause am Bildschirm anschauen. Hier ist der Link zur Webseite des Instituts: https://www.psi.ch/ . Trotzdem war es ein lohnender Ausflug in unbekannte Gefilde mit den vielen Bekannten und lange nicht mehr Gesehenen.

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PSI in Villigen, zwiespältige Erfahrungen! 19 Mär 2017 12:07 #9

Danke Jean-Pierre, dass du die Initiative ergriffen hast, und an PSI eine Rückmeldung zu dieser Führung geschrieben hast. Ich war gerade dabei Ähnliches zu tun. Denn eine Präsentation mit Folien von 2007 sind nun für ein Forschungsinstitut steinzeitmässig.

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PSI in Villigen, zwiespältige Erfahrungen! 20 Mär 2017 21:57 #10

Schwarze Löcher - aus mehr oder weniger aktuellem Anlass diesen eben gelesenen Bericht hier..

Rolf

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Letzte Änderung: von rollo88.

PSI in Villigen, zwiespältige Erfahrungen! 21 Mär 2017 15:06 #11

und hier was Interessantes aus dem PSI
www.computerwor...campaign=PCtippNewsletter


Jean-Pierre Guenter

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Jean-Pierre Guenter

PSI in Villigen, zwiespältige Erfahrungen! 21 Mär 2017 17:21 #12

jipégé schrieb: und hier was Interessantes aus dem PSI
www.computerwor...campaign=PCtippNewsletter


Liebe Bärehöckler, Freunde und Bekannte, obigen Link wollte ich nach langem Suchen hier auch weiter geben.

Es hat mich sehr gefreut, einige von euch an diesem Event wieder gesehen zu haben.
Wie schon vorher von einigen geschrieben, waren wir (meine Frau Greth und ich) etwas entäuscht von der Führung. Beeindruckend ist die Grösse des PSI, mit so einem Areal hatten wir nicht gerechnet. Schade, dass wir nur einen sehr kleinen Teil der riesen Halle der "Synchrotron Lichtquelle Schweiz SLS" sehen durften. Eines ist mir geblieben, wie man der Protonenbeschleuniger funktioniert, dies war im ersten Film gut gezeigt worden.

Wir bedanken uns nochmals bei Willy und Co. für die gute Organisation.

Mambo mit Greth

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Letzte Änderung: von Mambo.

PSI in Villigen, zwiespältige Erfahrungen! 21 Mär 2017 21:17 #13

HJK schrieb: Woher kommen die Atome, Protonen, Neutronen etc. im PSI? Nun, irgendwo steht wohl eine ganz normale Flasche Industrie-Wasserstoff.

Diese Frage hat mich noch eine Weile beschäftigt. Und tatsächlich: Alle die Atome und Protonen kommen aus einer kleinen handelsüblichen Flasche Wasserstoff (H2). Eine solche reicht selbt am weltgrössten Beschleuniger CERN für deren verrückte Versuche ein ganzes Jahr. Dem Wasserstoffatom wird einfach das Elektron weggesprengt und schon hat man ein einzelnes Proton, welches man auf die Reise schickt. Knallt man dieses Proton mit genügend grosser Energie in einen Bleiklotz, dann fliegen Neutronen zum weiterbeschleunigen raus. Irgenwie so.

Hier das Bild:

Quelle: http:www.physikBlog.eu Lizenz: Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 Germany Lizenz

http://www.physikblog.eu/2008/09/02/cerned-lhc-von-der-flasche-zum-karussell/

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Letzte Änderung: von HJK.

PSI in Villigen, zwiespältige Erfahrungen! 23 Mär 2017 11:36 #14

Vom PSI erhielt ich eine Antwort auf Gerds Frage!
Frau Elsener vom Besucherdienst schreibt:
"Sie haben uns mit der Gruppe Bäre Höck seniorbern.ch am 15. März 2017 besucht. Nun hat mich Herr Blaser gebeten Ihnen die zwei angehängten Folien zu schicken. Bitte leiten Sie diese an Herrn Wenger weiter."
Und hier der Anhang, der einigermassen verständlich abgefasst ist - und im Bild, wie ich vermute, den "Kochtopf" für die Protonenherstellung zeigt.

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Das Gebiet ist ja unerschöpflich und für gewöhnliche Laien kaum vorstellbar. Der Besuch hat aber offenbar doch zum Nachdenken angeregt und an Modellen einen Eindruck hinterlassen über die Grössen- und Aufwandverhältnisse!
WillY

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Letzte Änderung: von WillY.

PSI in Villigen, zwiespältige Erfahrungen! 23 Mär 2017 21:20 #15

Grossartig. Jetzt wissen wir, woher die Protonen kommen. Danke. :dry:
HJK

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Letzte Änderung: von HJK.
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