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THEMA: Mit dem Bärehöck ins Tinguely- und Gutenbergmuseum

Mit dem Bärehöck ins Tinguely- und Gutenbergmuseum 17 Nov 2016 10:30 #1

  • kornblume
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Da ich frühzeitig in Bern war, reichte es noch um rasch auf die Bundesterrasse zu gehen und die föhnigen Berneralpen zu fötelen





aber dann waren wir pünktlich am Bahnhoftreffpunkt. Schlussendlich waren dann 30 Bärehöckler in Fribourg um zu staunen, zu sehen und zu hören was Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle uns zu bieten hatten.



der Armfuchtler im Video ist Rollerfritz :woohoo:





Gell WillY diese Foto kommt dir sicher bekannt vor :) Zum Fotografieren in beiden Museen war es sehr schwierig weil es dunkel war und Blitzen verboten ist.



Ich danke dem Leitungsteam vom Bärehöck für diesen interessanten Ausflug. Es hat wieder geklappt wie am Schnüerli.

Ein Album ist in Bearbeitung.


kornblume

Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in die Menschen hineinhuschen kann.

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Mit dem Bärehöck ins Tinguely- und Gutenbergmuseum 17 Nov 2016 11:19 #2

Zwei Museen die auf den ersten Blick nichts gemeinsames haben, doch beide dokumentieren Kunst.
Das eine, das "Espace Jean Tinguely-Niki de Saint Phalle" stellt die Arbeiten des Künstlerpaars Niki und Jannot vor, das andere beherbergt die Geschichte der "Schwarzen Kunst". Naheliegend war es für den BäreHöck, beide - weil nahe beieinander liegend, gleichentags zu besuchen.
Die zwei Freiburger Lokalkünstler vorzustellen erübrigt sich, deshalb lasst Bilder sprechen:















Gleich über die Strasse fanden alle Platz an den reservierten Tischen und wurden zuverlässig bedient mit schmackhaften, und teils sehr knackigen Speisen, im Café des Arcades.

Anschliessend begaben wir uns ins Gutenbergmuseum, wo bereits die Guides auf uns warteten.


Das "Büro" muss auch sein.


Ein ehemaliges Kornhaus hat den Jüngern der schwarzen Kunst mit ihren Exponaten Unterschlupf gewährt.


Der Ursprung der Bücher: handgeschrieben in den Klosterscriptorien.


Buchbinder


Bleiguss der Lettern


Einfärben der Druckplatte auf dem Druckstock


Drucken, bereits neuere Technik




Steindruck


Faksimile der ersten Gutenbergbibel


Eine "moderne" Setzmaschine, leider erst in Amerika patentiert und hergestellt.


Lettern


Unser Guide, Herr Elbs, ein ehemaliger Drucker und Gautschmeister, hat uns in der knappen Zeit ein wenig an der Schwarzen Kunst riechen lassen. Das Wissen dazu wird in wenigen Jahren nur noch im Museum vorhanden sein. Darum sei den Museumsmachern auch gedankt.

Sicher gibt es noch weitere Bilder von anderen Fotogräfinen und -Grafen hier zu sehen . Ich freue mich darauf.

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Letzte Änderung: von Erwin.

Mit dem Bärehöck ins Tinguely- und Gutenbergmuseum 17 Nov 2016 13:31 #3

Hier noch ein paar Fotos - dieses Mal auch nur mit dem Smartphone aufgenommen.
Nachtrag zum Gutenberg-Museum (bin ja selber ein ehemaliger Schwarz-Künstler): wer solche alte Museums-Maschinen aus der graphischen Branche nicht nur stillstehend anschauen will, sondern in Betrieb, dem empfehle ich das Typorama in Bischofszell - das ist ein lebendiges Museum - bin dort Mitglied, hier: siehe www.typorama.ch
Herzlichen Dank für die Organisation nach Freiburg und liebe Grüsse




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Mit dem Bärehöck ins Tinguely- und Gutenbergmuseum 17 Nov 2016 22:11 #4

  • kornblume
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  • Beiträge: 3415
Danke Erwin für den informativen Bericht und die schönen Fotos. Danke auch Rollerfritz,

Ein Detail am Rande. Als wir etwas länger auf den Hauptgang warten mussten, schaute ich das papierige Tischset etwas genauer an. Was lese ich da... der Lieferant des Gemüses an das Restaurant ist die Familie unserer lieben Filou/Rosamrie Gfeller aus Sédeilles Klick zur Homepage







und hier ist mein Album des Ausfluges nach Fribourg Klick

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Letzte Änderung: von kornblume.

Mit dem Bärehöck ins Tinguely- und Gutenbergmuseum 17 Nov 2016 22:54 #5

@Kornblume: sooo guet, das mit dem Hinweis betreffend Herkunft des Gemüses!

Ich schaute mir Deinen Bildbericht via Link an - mit grossem Genuss, denn er ist sehr gut, sehr vielseitig und gut fotografiert.

Leider konnte ich und Beatrice der Führung durchs Gutenbergmuseum nicht mehr beiwohnen. Abends 18 Uhr war ein lange angesagter Termin am Zürichsee aktuell.

In meiner Erstausbildung als "Verlagskaufmann"*** hatte ich in der Berufskunde viel über Papierherstellung, die Klischeeherstellung (für Bilderdruck) und die verschiedenen Druckmethoden gelernt. Damals Mitte der 60er-Jahre, als eben der Offsetdruck aufkam aber in den Setzereien genau noch diese Setzmaschinen standen und auch benutzt wurden fürs Setzen von Fliess-Satz. So wurden die Texte der Zeitungen gesetzt aber auch für die Buchseiten. Aus den Setzkästen wurden tatsächlich noch die Lettern von Hand in den Frosch gelegt und darauf geachtet, dass sie korrekt drin lagen. Dieser Handsatz wurde für den Akzidenzdruck verwendet - den Druck von Briefpapieren, Prospekten und Flyern, die damals noch Flugblätter hiessen....

Rollerfritz, habe ich die Sachen inetwa noch richtig benannt? Es sind doch 50 Jahre her seitdem, und dieses Arbeitsgebiet ist bzw. war seither nicht mehr aktuell für mich.

Rolf

***Verlagskaufmann: die Stufe und der kaufmännische Teil bei der Produktion und dem Verlegen von Büchern - von der Autorin/dem Autoren bis in die Buchhandlung.

Den Verlag gibt es nicht mehr, in dem ich die Lehre machte. Den Albert Müller Verlag AG in 8803 Rüschlikon. Aber viele von Euch werden die Bücher kennen wie beispielsweise JAN (mit dem dicken, bequemen Erling), BLITZ (Pferdejugendbücher), Pferdebücher mit und von Ursula Guttmann sowie Ursula Bruns; Bergbücher von Gaston Rébuffat sowie anderen. Und wohl das bekannteste Buch, das auch verfilmt wurde. Geschrieben von Giovanni Guareschi: DON CAMILLO UND PEPPONE. Tja.... "man" erinnert sich. Es war eine gute Zeit für mich, und ich erinnere mich sehr gern daran zurück!

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Letzte Änderung: von rollo88.
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