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01.05.2019 - Ende von Windows-7 -- Her_Bert

Windows 7 warnt Nutzer vor seinem baldigen Ende

Im April 2019 werden erste Hinweise eingeblendet, im Januar 2020 läuft der Support durch Microsoft aus. Anfang des kommenden Jahres endet für Microsoft eine Ära.


Nach mehr als zehn Jahren wird das Unternehmen dann nach dem Patchday am 14. Januar den Support für Windows 7 vollständig einstellen, ab dann bleiben Sicherheitslücken bestehen. Einzig Unternehmen können sich für zusätzliches Geld noch bis zu drei Jahre lang weitere Unterstützung sichern. Für mehr Sensibilität bei den Usern und möglichst viele Umstiege sollen künftig Warnmeldungen sorgen. Ab April wird Windows 7 auf sein bevorstehendes Ende hinweisen, geht aus einem neuen Blogpost von Microsoft hervor. Gratis-Upgrade geht angeblich immer noch. Ziel ist es freilich, die User zum Wechsel auf eine neuere Version – also das aktuelle Windows 10 – zu bewegen. Microsoft empfiehlt nun überhaupt gleich die Anschaffung eines neuen Rechners.

Bestehen bleibt aber auch die Möglichkeit, ein Upgrade auf Windows 10 durchzuführen. Die Gratis-Aktualisierung ist offiziell nicht mehr möglich und der Kauf einer eigenen Lizenz nötig. Laut verschiedenen Quellen ist über den Windows 10-Update-Assistenten (unter der Angabe, dass man "Hilfstechnologien" verwendet) oder eine Neuinstallation von Windows 10 unter Verwendung des Keys für Windows 7 oder 8 immer noch ein Gratiswechsel möglich.

Wer nun befürchtet, auf seinem Windows 7-System ständig mit Warnhinweisen ob des Supportendes belästigt zu werden, darf allerdings beruhigt sein. Microsoft plant bis zum Ende des Jahres nur "eine Handvoll" Nachrichten auszuspielen. Nutzer sollen zudem die Möglichkeit bekommen, die Erinnerungen abzudrehen. Abseits der fehlenden Updates soll es für Windows 7 nach seiner Lebenszeit keine funktionalen Einschränkungen geben – jedenfalls was das System direkt betrifft. Nachteile könnten sich aber sehr wohl ergeben, wenn Microsoft angebundene Dienste abdreht oder die Unterstüzung für Windows 7 beendet. Und natürlich bleibt und vegrössert sich das Problem mit den Sicherheitslücken.

Hier wird in den Foren auch zu diesem Thema geschrieben.

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